Sponsoring: erste vier Wochen


Ich habe als Sponsee meine ersten vier Wochen (bereits letzte Woche) beendet. Nach anfänglichen Bedenken was den Umfang der Aufgaben durch meinen Sponsor betraf, kann ich nur sagen, daß ich mich gut in die täglichen Routinen eingefunden habe. Es war dann doch besser zu meistern, als ich es mir vorgestellt hatte.

Es gab wirklich nur zwei tägliche Aufgaben, mit denen ich auch jetzt noch zu kämpfen habe. Das ist die gute Tat, die der Begünstigte nicht auf mich zurückführen können soll, sowie die Sache zu erledigen, auf die ich keine Lust habe. In de Regel schaffe ich es aber irgendwie.

Gestern habe ich eine neue Aufgabe erledigt. Sie bestand daraus, zehn Situationen zu finden, in denen ich dem Alkohol gegenüber machtlos war.

Ich konnte mich spontan nur an eine Situation erinnern. Es war die, wie ich verzweifel zu Gott betete, daß er mich vom Alkohol erlösen möchte. Was dann prompt der Fall war. Jedenfalls habe ich dann tatsächlich doch zehn Situationen aus meiner Erinnerung hervorkramen können, was mich dann doch wunderte. Die Liste habe ich dann natürlich beim täglichen Telefonat mit meinem Sponsor besprochen. Der erste Schritt, ich bin (wieder) angekommen…

Ferner habe ich am gestrigen Abend ein Buch des verstorbenen Mystikers Wayne Wirs zuende gelesen. Der Titel lautet „My Dying Words“ von Wayne Wirs.

Ein Gedanke zu “Sponsoring: erste vier Wochen

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