Venlafaxin und Knochenabbau


Vor einigen Monaten habe ich Diagnose bekommen, daß sich der Knochen meine Oberkiefers abbaut. Und das in einem ordentlichen Tempo. Mir wurde ziemlich mulmig, als mein Zahnarzt mir diese Nachricht anhand der Röntgenbilder mitteilte. Wenn der Kieferknochen schwindet, dann sind irgendwann natürlich auch die Zähne weg. Und wenn es keine Knochenzubstanz mehr gibt, dann kann man auch nicht mal mehr Implantate o.ä. einsetzen.

Irgendwie kam ich am letzten Sonntag auf die Idee, mal nach einem möglichen Zusammenhang von dem Antidepressivium Venlafaxin und Kieferknochenschwund zu schauen. Und siehe da: Es gibt einen! Anscheinend ist der Kiefeknochenabbau durch Venlafaxin eine der bekannten Nebenwirkungen. Ich war etwas baff, da ich bis dato nie an eine solche Möglichkeit gedacht hatte.

Diese Information habe ich an meinen Zahnarzt weiter gegeben. Er habe davon allerdings noch nie gehört (und er wußte anscheinend auch nicht, daß ich Venlafaxin nehme). Jedenfall muß ich mich jetzt natürlich mit meinem Psychiater besprechen, um eine Alternative zu Venlafaxin zu finden.

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2 Gedanken zu “Venlafaxin und Knochenabbau

  1. Pingback: Vitamin D das Wundermittel? – Svens Bericht

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