Rechte Rede


 

blablabla

Eine Sache die ich mit aus meinem Aufenthalt im Kloster Nonnenwerth mitgenommen habe, ist das ich das Konzept der „rechten Rede“ verstanden zu haben meine.

Ich kann mich erinnern, wie mein A.A.-Freund während des Aufenthalts sagte, das wenn geredet wird, kein Unsinn raus gelassen wird (vermutlich hat er es anders formuliert). Das heißt also kein Geschwafel, Witzeleien oder so. Ich habe mir das zu Herzen genommen und mich dran gehalten.
Im Buddhismus gibt es das Konzept samma vaca, was frei übersetzt soviel wie „rechte Rede“ bedeutet. Gemeint ist eben das: seine Zunge zu hüten, nicht schlecht über andere zu reden, kein Geschwafel, verbales Getue und so weiter. Gemeint ist sicher nicht nur Dinge von sich zu geben die einen großen philosophischen Gehalt haben, Dinge die für die Welt neu sind oder sonstige Grandiositäten.

Dies ist nach meiner Ansicht kompatibel mit dem Christentum (oder natürlich auch sonstigen Moralvorstellungen):
Matthäus 5, 37: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.“

Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich während meiner nassen Jahre wesentlich impulsiver in Bezug auf meine Zunge war. Alberne Witzeleien, schmutzige Zoten etc. habe ich oft vom Stapel gelassen. Dies hat sich gelegt. Ich habe auch nicht das Bedürfnis den oft als Kompetenz verklärten Small-Talk zu beherrschen. Er ist mir ein Graus. Und Gesabbel in jeglicher Form nervt mich einfach.

An dem was ich tue (und meine Worte gehören dazu) zeigt sich wer ich bin.

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